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Mit der Baufinanzierung 2017 zum Eigenheim

Die Baufinanzierung ist eine Finanzierungsform, die speziell auf die Erstellung und den Neubau einer Immobilie abgestimmt ist. Im Gegensatz zu Immobilienkrediten wird eine Baufinanzierung nicht in 1 Betrag valutiert, sondern meist nach Baufortschritt an den Kreditnehmer oder den Handwerker ausbezahlt.

In der Regel erfolgt die Auszahlung nach Vorlage eines Nachweise über die Fertigstellung des jeweiligen Bauabschnittes, meist durch den Bauleiter bzw. den Architekten. Dies wird der Bank gegenüber dann auch durch Fotos dokumentiert.

Annuität und Bereitstellungszinsen

Nach Abschluss des Kreditvertrages stellt die Bank den vereinbarten Finanzierungsbetrag zum Abruf bereit. Hier wird zuvor die Grundschuld auf dem Grundstück, auf dem gebaut wird, durch die Bank eingetragen. Ab Bereitstellung des Kreditbetrages fallen Bereitstellungszinsen an, die man als Kreditnehmer einkalkulieren muss. Meist werden Bereitstellungszinsen dann monatlich von dem Konto abgebucht, das angegeben wurde.

Nach Auszahlung des ersten Betrages (meist ca. 30%) wird nun die vereinbarte Annuität (Zins + Tilgung) für den ausgezahlten Betrag fällig und Bereitstellungszinsen für den noch bei der Bank verfügbaren Restbetrag, der noch nicht ausbezahlt wurde. Erst nach vollständiger Auszahlung des gesamten Baudarlehens entfallen die Bereitstellungszinsen und die vereinbarte Kreditrate Zins/Tilgung wird nun zur Zahlung fällig.

Eine genaue Zeitplanung ist für jedes Bauvorhaben wichtig

Da man vor einem Neubau irgendwo wohnt und Miete oder bereits eine Kreditrate bezahlt, ist eine genaue Zeitplanung bei dem Bauvorhaben sehr wichtig, denn verzögert sich die Fertigstellung, muss man mit doppelten Kosten rechnen. Hier sollte rechtzeitig aber nicht zu früh der Mietvertrag der bisherigen Wohnung gekündigt werden bzw. bereits ein Käufer für seine vorhandene Immobilie gesucht werden.

Beauftragt man einen Bauträger mit der Erstellung des Objektes, ist die Gefahr begrenzt, dass die Kosten höher ausfallen als geplant. Hierfür gibt es den Werkvertrag, der Kosten regelt. Auch ist dort ein Fertigstellungstermin festgelegt, der in der Regel auch eingehalten wird.

Baut man selbst und vergibt die Gewerke allein, sollte man die Baukosten dringend im Blick behalten, denn eine Aufstockung der Baufinanzierung ist nicht immer möglich, wenn der Kreditbetrag auf Ihre Einkommensverhältnisse abgestimmt wurde. Auch besteht hier immer die Gefahr, dass die Bauzeit sich verschiebt, wenn man von Handwerkern im Stich gelassen wird und diese nicht fristgerecht ausführen. So kann das der neue Unternehmer höhere Preise haben, die Sie der Kreditnehmer nun in Kauf nehmen muss, um die Fertigstellung nicht zu gefährden und auch andere Gewerke nicht zu bremsen.

Immer mehr Deutsche träumen von den eigenen 4-Wänden.

In der Regel wird ein Haus oder eine Wohnung über eine Baufinanzierung finanziert. Oft weit über 15 oder 20 Jahre lang. Am Ende lautet die Planung meistens gleich. In jungen Jahren wir ein Baukredit beantragt. Spätestens mit Eintritt des Rentenalters soll die Baufinanzierung dann abgeschlossen sein und das Eigenheim ist schuldenfrei.

Ein eigenes Haus – Das macht Sinn.

Seit Jahrzehnten steigen die Mieten explosionsartig in Deutschland an. Der Grund liegt darin, dass kaum noch gebaut wird. Die Nachfrage ist höher als das Angebot. Das wird sich auch in den nächsten 10 – 20 Jahren nicht ändern. Die Nachfrage wird sogar noch weiter ansteigen. Damit auch die Miete.

Gute Gründe also für die eigenen 4-Wände.

Mit einer Baufinanzierung lässt sich dazu die Abwicklung einfach gestalten. Je nach kredithöhe und Eigenkapital, kann der Zinssatz niedrig gehalten werden. Am Ende ist eine geringere Rate als die bisherige Kaltmiete zu zahlen. Eine gute Rechnung, bedenkt man auch, dass man zur Rente schuldenfrei ist. Eine 4-Zimmer Wohnung kostet heute schon leicht 1.200 Euro in einer Großstadt. Ein Haus, für das ein Baudarlehen von 250.000 Euro benötigt wird, bekommt man für deutlich unter 800 Euro im Monat (hier Tilgungsrate 2 Prozent)

Was bewerten Kreditgeber positiv und negativ?

Persönliche Daten und finanzielle Darlegen sind bei einer Baufinanzierung ebenfalls ausschlaggebend. Hier gibt es einige Punkte und Berufe, die durch den Kreditgeber als positiv bewertet werden. Ein kurzer Überblick bietet einen interessanten Einblick

Baukredit für Selbständige?

Arbeitnehmer und Beamte haben es leicht. Sie werden gerne als Kunde für ein Baudarlehen gesehen. Freiberufler und Selbstständige gelten jedoch gemeinhin als höheres Risiko. Vor Ihnen liegt ein steiniger Weg zum Abschluss einer Baufinanzierung. Viele Banken lehnen diese Gruppen sogar ganz ab und machen überhaupt kein Angebot.

Sondertilgungen und Tilgungssatz

Bei einer Baufinanzierung handelt es sich meisten um ein Annuitätsdarlehen. Bei einem klassischen Kredit hingegen wird eine feste Rate vereinbart, die dann monatlich bis zum Schluss zu leisten ist.

Rechtzeitig Anschlussfinanzierung abschließen

Es gibt viele Gründe, um im Laufe der Vertragszeit den Kreditgeber zu wechseln. Das ist auch bei einer Baufinanzierung in den meisten Fällen möglich. Grundsätzlich müssen bei einem Wechsel Bedingungen für die neue Anschlussfinanzierung beachtet werden.

Durch TOP Konditionen Rekorde bei Neubauten

Ein Grund, warum immer mehr eine Baufinanzierung anfragen. Alleine 2015 lag das Volumen bei den Wohnungsbaukrediten bei über 1230 Milliarden Euro. Ein absoluter Rekord, der so noch nie erreicht wurde. Ganz wichtig ist beim Baudarlehen natürlich die monatliche Rate, die keinesfalls zur Belastung werden darf. Inklusive aller Nebenosten und Instandhaltungskosten sollte diese nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Die Tilgungsrate sollte ab 2 Prozent (besser höher) beginnen. Vergessen Sie dabei bitte nicht, dass die Unterhaltskosten jedes Jahr steigen. Auch das sollte berücksichtigt werden. Bei dem Abschluss sollte ebenso darauf geachtet werden, dass Sondertilgungen möglich sind. Mehr zu den Sonderzahlungen und was dabei genau beachtet werden sollte, gibt es in unserem kleinen Ratgeber rund zur Baufinanzierung.

Eigenleistung beim Neubau als Abzug

Gerne wird die Baufinanzierung auch mit Eigenleistung, also Muskelkraft kombiniert. Viele Bauherrn führen dabei Leistungen in Eigenregie aus. Zum Beispiel beim Innenausbau. Immerhin berechnet ein Meister, ein Stundensatz von 40 – 60 Euro. Da lässt sich durchaus einiges mit Muskelkraft einsparen. Doch Vorsicht. Das was Sie am Ende an Geld einsparen, bezahlen Sie oft mit der 3 – 5- fachen Zeit für die Eigenleistung. Um zum Beispiel 5.000 Euro einzusparen (Ansatz Meister 50 Euro) brauchte ein Meister 100 Stunden. Hausherrn benötigen für diesen Aufwand aber meistens einen Zeitaufwand von 300 Stunden um mehr. Im Klartext bedeutet das: Eigenleistung bei einem Hausbau ist zwar zunächst lukrativ. Aber am Ende kostet es viel Zeit und kann die Fertigstellung sogar deutlich verzögern. Kommt es dann noch zu Fehlern bei der Ausführung, ist der Schaden enorm. Wer also eigene Muskelkraft anwenden möchte, sollte vorab sehr genau überlegen

Hier zum Finanzierungsantrag…

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